"Und wo bin ich?" 3 Tipps, wie Du als Mama mit aufs Bild kommst

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Kennst Du das? Du hast immer die Kamera griffbereit, um wunderbare Momente mit Deinen Herzensmenschen einzufangen. Es gibt tausende Fotos Deiner Liebsten, aber ungestellte, schöne Aufnahmen von Dir und Deinen Kindern kannst Du an einer Hand abzählen? Überall ist nur Papa zu sehen, in allen Lebenslagen. 

Wenn Du selber immer auf den Fotos fehlst, wird es jetzt Zeit, das zu ändern! 

Hier sind drei einfache Tipps, um öfter mit aufs Bild zu kommen. Damit es im Familienalbum nicht nur Selfies mit Deinem Kind gibt und sie später nicht denken, Mama wäre nie dabei gewesen.

Kleiner Tipp am Rande: Wenn die Fotos wie ungestellte, natürliche Momentaufnahmen aussehen sollten, am besten nicht zur Kamera gucken. Wenn Du mit Deinem Kind spielst, kuschelst und ihr zusammen lacht, wirken die Fotos viel inniger und authentischer.

 

1. „Schatz, kannst Du mal ein Foto von mir und den Kindern machen?“

Auch wenn der Mann bei diesem Satz jedes Mal mit den Augen rollt oder ihm jegliches kreatives Gespür für schöne Momente fehlt, drücke ihm öfter die Kamera in die Hand! Ich weiß, es macht keinen Spaß, darum zu bitten. Aber anders wird das nix. "Man muss doch nicht ständig Fotos machen," sagt der Mann vielleicht. Doch! Muss man.   

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Damit Du bei 734 Versuchen nicht auf 50 scharfe Fotos hoffen musst, am besten alle Kameraeinstellungen gleich parat haben! Wäre doch schade, wenn es schon daran scheitert, wo er welchen Knopf drücken muss. Ausreichend Tageslicht ist auch ganz wichtig. So stellst Du sicher, dass die Fotos nicht unterbelichtet und verwackelt sind. Denn sich hinterher beim ihm zu beschweren, dass er schlechte Fotos macht, ist keine gute Idee.

Und sage ihm ganz genau, was Dir wichtig ist. Je konkreter, desto besser: „Bitte 4, 5 Bilder hintereinander machen! Dieser Bildausschnitt. So, dass kein Baum aus dem Kopf wächst!“

Wenn ich meinen Freund bitte, ein Foto von mir zu machen (was mir auch nicht leicht fällt), mache ich vorher ein Beispielfoto. Dann stellt er sich genau dorthin, wo ich vorher stand, um denselben Bildausschnitt zu haben und so kann nichts mehr schief gehen.

Man kann natürlich nicht jedes Foto so "planen" und oft ist ein Schnappschuss immer noch besser, als gar kein Foto. Also: nutze den Moment! Wenn Dein Partner zufällig eine Kamera in der Hand hat, bitte ihn um ein Foto. Auch wenn Du Dich gerade nicht schön findest, nicht geschminkt bist, nicht frisiert. Egal! Später wirst Du dankbar sein, dass es diese Aufnahmen aus dem ganz normalen Familienchaos von Dir gibt. 

 

2. „Verzeihung, könnten Sie ein Foto von uns machen?“

Als ich letztens Claudi von wasfürmich.de fragte, wie sie es schafft, auf so vielen Fotos drauf zu sein, sagte sie: „Ich frage einfach wildfremde Leute auf der Straße. Manchmal sogar 3, 4 Leute hintereinander, manche sagen auch nein. Meinem Mann ist das immer richtig unangenehm. Aber mir ist es wichtig, Familienfotos von uns zu haben, wo wir alle drauf sind." 

So einfach kann es sein. Kostet vielleicht ein bisschen Überwindung, aber es lohnt sich.

Auch hier konkrete Anweisungen geben, vor allem „Bitte mehrere Bilder machen!“ und „Nicht die Füße abschneiden!“ So ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass ein brauchbares Foto mit dabei ist. Und vorher genau überlegen, vor welchem Hintergrund Ihr Euch aufstellt. Alle nebeneinander vor einem einfarbigen Hintergrund, z.B. einer farbigen Wand, ergibt schöne Motive. 

 Leni Moretti Photography

 

3. “Alle kurz mal stillhalten!“

Eine andere Möglichkeit, die ganze Familie mit aufs Bild zu bekommen, ist das Selbstportrait. Das muss gar nicht kompliziert sein. Einfach die Kamera auf das Regal stellen und los geht's. Richtig lustig kann das sein! Beim Versuch, innerhalb weniger Sekunden ins Bild zu hechten, entstehen oft kuriose Situationen und fröhliche Schnappschüsse.  

Was für wunderschöne, kreative, zeitlose Selbstportraits man als Mama von sich und seinen Kindern im Familienalltag machen kann, könnt Ihr Euch auf der Facebook-Seite "Self Portraits of Motherhood" anschauen. Hier lohnt es sich, in Fernauslöser und Stativ zu investieren. Beides gibt es schon für ganz kleines Geld. 

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Wie kommt Ihr mit aufs Bild? Welchen der 3 Wege nutzt Ihr am meisten? Habt Ihr noch einen guten Tipp für andere Mamas?

 

Bald bin ich wieder quer durch Deutschland unterwegs, auf dem Weg zu Euch!

Wo genau, seht Ihr hier.